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Zwei schiitische Kinder in Bahrain verhaftet
Nachrichten-Code: 220116 Datum: 2011/01/07 - 22:05Quelle: ABNAprint

Bahrain
Zwei schiitische Kinder in Bahrain verhaftet

In Bahrain wurden zwei zehnjährige Kinder verhaftet, sie sollen aufgrund prodemokratischer Aktivitäten festgenommen worden sein.
 

 Zwei schiitische Kinder in Bahrain verhaftet

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen zwei Kinder in Bahrain verhaftet worden sein. Das beispiellose und illegale Treiben der unterdrückerrischen Regierung von Bahrain, hat Friedens- und Menschenrechtsaktivisten aus aller Welt in Rage versetzt.
Die beiden Kinder, welche beide 10 Jahre alt sind, sollen aufgrund dessen verhaftet worden sein, dass sie "prodemokratische Aktivitäten" begangen hatten.
Die beiden schiitischen Kinder sollen demnach dem Richter vorgeführt worden sein. Sie wurden zu zehn Jahren Gefängnis verhaftet. Gleichzeitig wurden sie mit einer Geldstrafe von 4000 Bahrainischen Dinarn (11 000 US-Dollar) belegt. Drei weitere Festgenommene, sollen ebenfalls zu einer Haftstrafe verurteilt worden sein. Unter Folter sollen die weiteren drei Festgenommenen ein Geständnis abgegeben haben. Fadhel Hubail, Abbas Ramadhan und Jaffar Abdul Hamid sollen demnach an Aktivitäten gegen das Regime teilgenommen haben.
Die Verurteilung dauerte weniger als eine Stunde, und wurde von hochrangigen Behörden verhängt. Trotz der Bitte die schwerkranke Mutter besuchen zu dürfen, wurde die Bitte abgelehnt.
Der Richter Ibrahim Al Zayed hatte die Anwendung von Folter als legal erklärt.
Derweil wird berichtet dass Tausende weiter Bahrainis verhaftet worden sein sollen. Diese sollen in Kellern von Sicherheitsagenturen gegen ihren Willen festgehalten werden. Khalifa bin Abdullah Al Khalifa, der Betreiber der "Sicherheitsagenturen" soll auch prominente Persönlichkeiten verhaftet haben.
Der frühere Botschafter in England, Imad Ali Al Uraibi, 27 Jahre, soll in der Stadt Musalla am 30. Dezember verhaftet worden sein.
Am 30. Dezember sollen in den Städten Daih und Sanabis Wohnungen durchsucht worden sein. Industrieregionen wie Sitra seien Schauplätze von Übergriffen auf Schiiten. Die von der Regierung organisierte "eiserne Faust", greift hart gegen diejenigen durch, dessen Glauben nicht dem sunnitischen entspricht.
Ehemalige Verhaftete beklagen die unmenschliche Foltermethoden der Behörden. Elektroschocks, Steinigungen, Schlafentzug, Entzug von religiösen Büchern, Blutentzug und weitere abnormale und perverse Foltermethoden seien dort an der Tagesordnung.
Auffällig sind auch die neutralen Reaktionen westlicher Botschaften in Bahrain. Diese haben trotz Aufforderungen internationaler Menschenrechtsaktivisten und der Internationalen Gemeinschaft sowie der UN keinen Finger gerührt.



 




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