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Amerikanischer Muslim klagt wegen religiöser Diskriminierung
Nachrichten-Code: 278585 Datum: 2011/11/16 - 16:16Quelle: ABNAprint

Nordamerika
Amerikanischer Muslim klagt wegen religiöser Diskriminierung

Ein amerikanischer Muslim klagt derzeit weil man ihm verweigert hatte, die Mittagspause auf die Gebetszeiten zu verlegen.
 

 Amerikanischer Muslim klagt wegen religiöser Diskriminierung
Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, soll Nathan Henderson, Mitarbeiter der American Bottling Co. eine Klage eingereicht haben, weil ihm sein Arbeitgeber verweigerte die Mittagspause auf die Gebetszeiten zu verlegen. Man habe ihm den Angaben zu Folge fristlos gekündigt.
Die Limonadenfabrik in Harvey hatte den Muslim im September 2007 gefeuert, als sein Boss ihn zur  Seite zog um ihn darauf anzusprechen ob er fünf Mal am Tag sein Gebet verrichtete, und dies trotz der geregelten Arbeitszeiten.
Obwohl sein Boss versicherte damit kein Problem zu haben, weil die Gebetspausen in der Regel nicht mehr als zwei Minuten dauerten, verbot ihm sein Boss die Abhaltung der Freitagsgebete, die jede Woche nur  ein Mal veranstaltet werden.
Hendersons Vorschlag die durch die Gebete versäumten Stunden an Samstagen nachzuarbeiten, wurde von der Leitung abgelehnt. Samstage seien laut der Führung für hochwertigere Arbeiter vorgesehen.
Der Muslim hatte seine Religion zum Jobinterview bewusst verschwiegen, da er eigenen Angaben zu Folge sonst nicht angestellt worden wäre. Am 11. September 2007 wurde er gekündigt, weil er die "Arbeitsanforderungen nicht erfüllt" hatte.
Nun arbeitet Henderson als LKW-Fernfahrer für eine andere Firma. Es gibt jedoch keine Angaben darüber, ob der neue Arbeitgeber die Gebetszeiten des jungen Muslim akzeptiert oder nicht.


 




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