Maryam
Mojtahedzadeh, die Vorsitzende des Iranischen Zentrums für Frauen- und
Familienangelegenheiten, sagte in ihrem Grußwort als Generalsekretärin
der Konferenz, dass Frauen in der modernen Welt immer noch nicht ihren
angemessenen Platz, wie er durch alle monotheistischen Religionen
definiert wird, gefunden haben. Heutzutage seien die Menschen mit einer
Vielzahl von Problemen konfrontiert, und materialistisches Denken habe
besonders unter Frauen zu Verwirrung geführt. Deshalb müßten Vorbilder
gefunden werden, um die Menschen auf den göttlichen Pfad zu führen.
Rückbesinnung auf die Religion werde den Status von Frauen aufwerten und
kann darüber hinaus weltweit das Zusammenleben der Menschen positiv
beeinflussen.
Mojtahedzadeh erinnerte weiter daran, dass in der
Geschichte herausragende Frauen wesentlich dazu beigetragen haben, den
monotheistischen Glauben sowie eine gottgefällige Lebensweise zu
verbreiten. Als Persönlichkeiten hätten sie ihre individuellen
Fähigkeiten entfaltet und ebenso in vorbildlicher Weise Familienwerte
verkörpert.