Hodschatoll al Islam "Kazem Sedighi", Prediger des heutigen
Freitagsgebets, erklärte in seiner Ansprache, der Westen solle die
Stärke und die Macht der Islamischen Republik Iran in Bereichen
"Technologie und Wissenschaft" anerkennen und betonte, dass das
iranische Volk stets jedes logisches Gespräch zur Beilegung der
Streitigkeiten mit den europäischen Ländern begrüßt.
Sedigh wies dann
auf die positive Gesprächsrunde mit der "G5+1" in Istanbul hin und
äußerte die Hoffnung, dass die Europäer bei der nächsten Gesprächsrunde
am 23. Mai im Irak guten Willen zeigen und die gegen den Iran unlogisch
verhängten Sanktionen aufheben.
Der Prediger des heutigen
Freitaggebets von Teheran unterstrich ferner, dass es unmöglich ist, vom
iranischen Volk zu erwarten, auf sein Atomrecht zu verzichten. Er
forderte die europäischen Länder auf, ihre Iran-Politik zu überdenken,
was auch in ihrem Interesse sei, so Sedighi weiter.
Der Prediger des
Freitaggebets von Teheran kritisierte dann Versuche des
Weltimperialismus, den Namen des Persischen Golfs zu ändern mit dem
Ziel, die Länder der Region, insbesondere die islamischen Länder,
gegeneinander aufzuhetzen. Er fuhr fort: Der Name "Persischer Golf" ist
mehr als 2500 Jahre alt und auch so in der Weltgeschichte registriert,
und dies könne auch in den UNO-Dokumenten nachgesehen werden, so betonte
Sedighi.
Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran übte an
einer anderen Stelle Kritik am schweigen der internationalen Gremien
gegenüber Verbrechen der Königsfamilie in Bahrain und erklärte, die
Bevölkerung von Bahrain werde ihren Widerstand bis zum endgültigen Sieg
über dieses despotische Regime fortsetzen.
Hodschatoll Islam Sedighi
warnte dann die Nachbarländer Irans vor Tricks des zionistischen
Regimes, das versucht, seine Hegemonie auf die Region auszuweiten und
sagte, der Besuch des Außenministers des zionistischen Regimes,
Lieberman, in der Republik Aserbaidschan sei entlang der Kolonialpolitik
dieses Regimes zu sehen, deshalb solle die Regierung in Baku behutsam
sein.
Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran nannte das
zionistische Regime den größten Feind der islamischen Welt und fügte
hinzu: Die Islamische Republik plädiert für Widerstand aller Völker der
Region gegenüber antiislamischen Verschwörungen dieses illegitimen
Regimes.