Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, haben zionisische Siedler auf dem Dach der Ibrahim Moschee ihre Flagge angebracht. Demnach hatten zionistische Siedler sich Zugang zu der Moschee verschafft, welche die viertheiligste Stätte im Islam für Muslime ist, und sich seit 1967 unter der zionistischen Besatzung befindet.
Palästinensische Behörden bezeichneten den Vorfall als ernsthafte Provokation, und verurteilten die Aktion. Es sollte auch erwähnt werden, dass der zionistische Premier und seine fundamentalistischen Partner entschieden haben, die Ibrahimi Moschee als Teil der jüdischen Erben zu bezeichnen, und diese als Eigentum "Israels" anzuerkennen.
Der Governeur von "Hebron" Kamel Hameed verurteilte die israelische Regierung für ihre provokativen Aktionen und Angriffe auf friedliche Palästinenser, die durch extremistische und faschistische Siedler ausgelöst wurden.
Hameed sagte der Nachrichtenagentur Milad auch, dass das Verfassen von Straßennamen auf Hebräisch, Umnennungen von Moscheen und Toren eine Provokation sind, die Muslime daran hindern soll diese Ortschaften aufzusuchen.
Die Ibrahimi Moschee ist seit Jahrhunderten Symbol und Pilgerort der Muslime von überall auf der Welt. Israelische Siedler versuchen die Region in Instabilität zu stoßen, um einen neuen Krieg gegen Gaza rechtfertigen zu können.