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Teheraner Freitagsgebet: Mit Verhandlungen allein ist es nicht getan
Nachrichten-Code: 324292 Datum: 2012/06/23 - 20:06Quelle: IRIBprint

Iran
Teheraner Freitagsgebet: Mit Verhandlungen allein ist es nicht getan

Stärke, Logik und Initiative sind drei Strategien der Delegation der IR Iran bei der letzten Gesprächsrunde mit der G 5+1 in Moskau gewesen, so der Prediger des heutigen Teheraner Freitagsgebets. 

 

Die iranische Delegation habe aufgrund dieser drei Strategien, die auf
die Macht der IR Iran hinweisen, einen klugen und kreativen Weg bei den
Verhandlungen eingeschlagen und somit die Würde der iranischen Nation
gewahrt, so Ayatollah Ahmad Chatami.
Des Weiteren wies er auf das
sabotierende Vorgehen der G 5+1 bei den Verhandlungen hin, und sagte,
Verhandlungen nur um der Verhandlungen willen, würden zu keinem Ergebnis
führen und wenn der Westen tatsächlich nach einem solchen Ergebnis
strebe, müsse er das Recht der iranischen Nation auf Nuklearenergie
akzeptieren, denn erfahrungsmäßig sei bewiesen worden, dass
Verhandlungen und Drohungen die iranische Nation nicht zum Rücktritt
zwingen können.
Ayatollah Chatami verwies auf das Motto: “Atomenergie
für Alle, Atomwaffen für Keinen“ und sagte, dass die Tatsache, dass
Iran nicht nach Atomwaffen strebe, noch lange nicht besage, dass Iran es
nur aus Furcht nicht tue, Iran sei deshalb gegen Atomwaffen, weil es
die islamische Religion und das islamische Recht nicht erlauben.
Die
IR Iran sei stets bestrebt mit der G 5+1 nach Gemeinsamkeiten zu suchen.
Die G 5+1 setze dagegen die Politik des zionistischen Regimes um, um
die Verhandlungen zu zerstreuen, anstatt nach der Bewältigung des
Konflikts zu suchen, so der Prediger des heutigen Teheraner
Freitagsgebetes weiter.
Ayatollah Chatami kritisierte dann das
Schweigen der internationalen Gemeinschaft über die rund 400
Atomsprengköpfe des zionistischen Regimes und bezeichnete das Vorgehen
dieses Regimes als eine Bedrohung für den Weltfrieden. Der Westen und
die Menschenrechtsorganisationen würden die Menschenrechtsverletzungen
in verschiedenen Ländern anprangern, obwohl sie gegenüber den Verbrechen
des Besatzerregimes von el-Kuds nichts unternehmen.
Im weiteren
Verlauf seiner Predigten bezog sich Ayatollah Chatami auf die Wahlen in
Ägypten, sagte, das Bemühen des Westens und des zionistischen Regimes
für den Sieg der Anhänger von Husni Mubarak, dem gestürzten ägyptischen
Diktator, bei den Präsidentschaftswahlen sei gescheitert und jetzt sei
laut aktuellsten Angaben der Kandidat der Muslimbrüder im Vorsprung.
Auch
die Auflösung des Parlaments und die Beschränkung der Befugnisse des
Präsidenten durch den Obersten Militärrat bezeichnete der geehrte
Freitagsimam als einen weiteren Versuch der Söldner der Imperialisten,
und sagte, der Militärrat würde einen Putsch gegen die islamischen
Gruppen versuchen.


 




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